Ein Gorilla und eine Bank auf dem Plakat für die nächste Ausstellung ‚Menschen & ihre Dinge‘?

Links: Ein Gorilla an der Seine betrachtet das Menschenwerk am gegenüberliegenden Ufer sowie die Menschen, die an ihm vorbei flanieren.

Der Gorilla in uns. Der auf der Brust trommelt: ICH! Will ich haben! ICH!  Meins! 

Was denkt er? Über uns? Über unsere Dinge?

Er kann ja nicht weg, er ist angebunden, er kann nicht mehr trommeln. Er muss ewig schauen und wollen und denken, eine Sisyphos-Situation für ein Plastikding.

Rechts: Eine Bank am Zabriskie-Point im Death Valley steht da und wartet, dass ein Mensch vorbeikommt und sie besucht. Auf einen Gorilla kann sie nicht wirklich warten, die sind dort zu selten.

Auch Menschen kommen nicht oft, es ist einfach zu heiß, einmal waren es 56,7 °C, im Schnitt 41° im Juli. Da sitzt man nicht lange. Wie geht’s der Bank? Sie schwitzt.

Aber es ist unser Ding, wir haben es gemacht und dort hingestellt. Und dann lassen wir es allein. Wir sollten es bei Ebay-Kleinanzeigen inserieren, offenbar brauchen wir das Ding ja nicht wirklich.

Links und rechts schaun sich an.

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